Die glücklichen Sklaven

nachrichtenaushinterland

Lange Zeit ging es uns in der Bundesrepublik recht gut (bin selbst ein Kind der siebziger Jahre). Es war gemütlich – sicher – geordnet und geregelt, manchmal etwas langweilig, zog das Leben dahin. Ausbrüche aus dem Alltag konnten hier und da stattfinden und wurden in einem gewissen Rahmen weitgehend toleriert (Drogen, was kaputt machen etc.).

Die meisten fanden das Leben, wenn nicht schon wunder-, so doch annehmbar. Und je älter, desto gemütlicher wurde es. Nervenkitzel reduzierte sich auf Parties, Fernsehen, Killervideos und –spiele, Heavy Metal und ähnliches. Aber die allermeisten machten doch Ausbildung oder Studium und ergriffen Jobs, heirateten und kriegten Kinder.

Man musste keine Beamten schmieren, um seine Papiere zu bekommen, konnte auch nachts draußen rumlaufen (jedenfalls in den meisten Orten), Müllabfuhr, Zeitungsbote, Sonntagsbrötchen, Spaziergänge an Flüssen und in Wäldern- alles ging seinen mehr oder weniger geruhsamen Gang.

Politiker waren zwar farblos, doch die Löhne waren gut. Das Leben…

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