„Vor Gericht und auf hoher See…“: Die Fälle Elsässer und Mannheimer

Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Zwei vergleichbare Fälle – zwei gegensätzliche Urteile

Von Peter Helmes

„Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand“, sagt der Volksmund. Dieser gerne zitierte Spruch zeigt deutlich, daß die Gerichtsurteile – ähnlich dem mehr oder weniger zufälligen Zusammenspiel von Wind und Wellen – oft Zufallsprodukten ähneln und (manchmal auch) von der sehr persönlichen Sicht der Richter abhängen.

Der anfangs zitierte Spruch beruht auf Erfahrungen mit der Justiz, die schon die alten Römer machten und den Satz kreierten: „coram iudice et in alto mari sumus in manu Dei“, der heute weltweit als typische Juristenweisheit gilt. „Vor Gericht und auf hoher See…“ ist also Ausdruck allgemeiner Ratlosigkeit im Alltag von „Recht und Gesetz“, weshalb der Glaube an „Gerechtigkeit“ im Volk nicht besonders ausgeprägt ist.

„Hier wird nicht Recht gesprochen, hier werden Urteile gefällt“, lautet auch so ein Spott, der so manchen (vermeintlichen) Delinquenten im Gericht begleitet…

Ursprünglichen Post anzeigen 616 weitere Wörter

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s