Die Saudis wollten Hacking Team kaufen

Bubbles Blog

Aus geleakten E-Mails geht hervor, dass es zwischen den Saudis und der kriminellen Spyware-Firma Hacking Team Verkaufsverhandlungen gab. Hacking-Team-Chef David Vincenzetti wollte seine Bude für 37 Millionen Euro an die Saudis verkaufen. Letztlich scheiterte der Deal aber, weil die Saudis ihren Chef des Geheimdienstes rausgeschmissen haben.

Da stellt sich doch gleich die Frage, warum er denn verkaufen wollte?

Hacking-Team-Chef David Vincenzetti dachte den E-Mails zufolge nicht nur an das große Geld durch die Übernahme. Eine neue Firma – in den E-Mails Newco oder Halo genannt – solle in einem Staat angesiedelt sein, der nicht Mitglied des internationalen Wassenaar-Abkommens sei. Das Wassenaar-Abkommen regelt seit Dezember 2013 nicht mehr nur den Export von klassischen Rüstungs- und Dual-Use-Gütern, sondern auch den Export von Überwachungstechnologien. Offensichtlich fürchteten Vincenzetti und seine Kollegen durch das Abkommen Probleme beim Verkauf ihrer Technologien. → Golem

Warum läuft dieser Cyberkriminelle eigentlich noch immer frei rum?

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