Es geht auch um sexuellen Missbrauch, Folter und manipulierte Akten

Familie & Familienrecht

Dithmarschen

Ausschuss untersucht Missstände in Friesenhof-Heimen

Foto: Carsten Rehder / dpa
Das Friesenhof-Jugendheim in Hedwigenkoog. Ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss des schleswig-holsteinischen Landtags wird das Versagen der Heimaufsicht im Fall des Jugendheims Friesenhof im Kreis Dithmarschen aufarbeiten.

Nach Berichten über Missstände mussten die Heime schließen. Es geht auch um sexuellen Missbrauch, Folter und manipulierte Akten.

Kiel. Erniedrigende Erziehungsmethoden, manipulierte Akten, gelöschte Mails: Rund vier Monate nach der Schließung von zwei Friesenhof-Heimen für Mädchen mit Suchtproblemen oder krimineller Vergangenheit nimmt ein Untersuchungsausschuss des Landtags die Arbeit auf. Die Abgeordneten sollen Vorwürfe über Missstände und Versagen der Heimaufsicht des Landes aufarbeiten. Am Dienstag trifft der Ausschuss zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen.

Rückblende: Die Heime in Dithmarschen wurden Anfang Juni dichtgemacht, weil Fachpersonal fehlte und es Berichte über erniedrigende pädagogische Methoden gab. Auch von sexuellem Missbrauch, gezieltem Schlafentzug und Kontaktsperren war die Rede. Gegen 13 frühere Mitarbeiter laufen staatsanwaltschaftliche Ermittlungen unter anderem wegen Körperverletzung…

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