Die Hölle in amerikanischen KriegsGefangenenLagern

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Ungeheuerliche Verbrechen eines Lagerkommandanten

Südstaaten-Captain Henry Wirz wird vor Gericht gestellt.

Die Presse 7.9.1865

Furchtbare Anklage. Wenn von den gegen den früheren südstaatlichen Capitän Henry Wirz gerichteten Anklagen sich auch nur ein geringer Bruchteil beweisen lässt, so würde es hinreichen, ihn als eines der scheußlichsten Ungeheuer zu brandmarken, die je ein Krieg erzeugt hat. Die ersten Punkte der Anklage lauten darauf, dass in dem unter des Capitäns Commando stehenden Gefängnisse in Andersonville zehntausend nordstaatliche Kriegsgefangene wegen unzureichender Nahrung, verpesteten Trinkwassers, Mangels an ärztlicher Pflege, furchtbarer Bestrafungen für geringfügige oder erdichtete Vergehen, umgekommen seien; dass dreihundert derselben von den Schildwachen erschossen worden seien, weil sie eine ungenügend bezeichnete und an vielen Stellen imaginäre Grenzlinie überschritten hätten; dass Wirz wilde Bluthunde auf solche Gefangene gehetzt habe, die einen Fluchtversuch machen wollten, wodurch fünfzig zerrissen oder zu Tode verstümmelt worden seien; dass Wirz weiterhin unter dem Vorwande der Vaccinirung (gemeint ist: Impfung) viele…

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