Der Sommer der Grotesken, er ist noch nicht zuende.
Nachdem sich das Schauspiel oder besser: das GeRangeL um Netzpolitik im Intermezzo befindet, bietet die Berliner Bühne ein neues Stück feil, eine neue Groteske im Polit-Sommertheater, das immer mehr Laien auf Brettern sieht, für die sie nicht standfest genug sind.
Die neueste Groteske stammt aus dem Bundesverteidigungsministerium, einem Ministerium, das in umfangreicher Verbalität der Transparenz verpflichtet ist. Wer auf den Seiten des Bundesverteidigungsministeriums nach dem Begriff „Transparenz“ sucht, findet sage und schreibe 965 Einträge: Transparenz und Klarheit soll gegenüber dem Parlament und der Öffentlichkeit geschaffen werden, „Transparenz schafft Vertrauen“, die Zeitschrift für Innere Führung fordert: „Mehr Transparenz“, das gesamte BMVg kämpft „gemeinsam für Transparenz“, das Heer hat „größtmögliche Tranparenz und Offenheit bewiesen“, bei Personalentscheidungen herrscht „Transparenz“, nein gar: „hohe Transparenz“ und Prozesse, so heißt es, machen „Verantwortlichkeiten transparent“.
Und das sind nur knapp 1% der Transparenzen, die auf der Webseite des Bundesverteidigungsministeriums beschworen werden.
Wenn es darum…
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