Antirassistisches Fußballturnier mit deutschfeindlichen Trikots
ULBERSDORF. Ein „antirassistisches Fußballturnier“, bei dem Asylbewerber Hemden
mit dem Spruch „Liebe Sport, hasse Deutschland“ trugen, sorgt in Sachsen für Empörung.
„Wer Haß gegen sein Land oder sein Gastland schürt, verläßt den Boden des friedlichen
Miteinanders“, kritisierte der Bürgermeister von Ulbersdorf, Ralph Lux, die Veranstaltung
vom vergangenen Wochenende in seiner Gemeinde laut Sächsischer Zeitung.
„Wie soll bitteschön eine Integration in einem Land stattfinden, welches man als
Asylsuchende haßt“, fragte Lux. Auch der sächsische Ausländerbeauftragte Geert
Mackenroth (CDU) zeigte sich empört: „Abartiges Shirt, schlimme Botschaft“,
schrieb er nach Angaben der Bild-Zeitung auf Facebook.
AfD: Wird der Haß auf Deutschland mit Steuergeldern bezahlt ?
Scharfe Kritik kam auch von der sächsischen AfD-Fraktion im Landtag. Geschäftsführer
Uwe Wurlitzer sagte der JUNGEN FREIHEIT. „Diese Aktion ist dumm und abstoßend. Hier
instrumentalisieren linke Gruppen Asylbewerber für ihre Propaganda. Wahrscheinlich
wird dieser Haß auf Deutschland am Ende noch mit Steuergeldern bezahlt.“
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