Psychopharmaka und die Priesterschaft der Gehirnwäsche

Avatar von rositha13Gegen den Strom

29. Juni 2015

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Früher setzte die Psychopharmaka-Industrie auf Überredung und Glauben, um ihre Diagnosen und Tabletten zu verkaufen.

Heute jedoch verfolgt sie, unterstützt von Gesundheitsbehörden und dem neuen Handbuch der amerikanischen psychiatrischen Vereinigung (APA), eine Strategie von Zwang und Verordnungen, um neue Krankheiten zu erfinden, für die noch mehr Medikamente benötigt werden – ein Trend auch in Deutschland zu beobachten.

Von der Überredung zum Zwang

Der „psychopharmazeutische Komplex“(1)– bestehend aus der modernen Psychiatrie, der pharmazeutischen Industrie und dem willig entgegenkommenden aufsichtsbehördlichen Apparat – stützt sich auf den Glauben der Öffentlichkeit an seine medizinwissenschaftliche Expertise und seine durch Marketingmaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit konstruierte Legitimation.

Dank einer Kombination aus stärkerer staatlicher Einmischung in den Medizinsektor durch das amerikanische Affordable-Care-Gesetz, der Veröffentlichung des neuen, erweiterten diagnostischen und statistischen Handbuchs für psychische Störungen (DSM-V, Version 5), das 2013 von der amerikanischen psychiatrischen Vereinigung herausgegeben werden soll, sowie einem umfassenderen System von bundesstaatlichen Gesundheitsüberwachungsmaßnahmen…

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