Die Einnahme der Antibabypille hat ihren Preis. Zu ihren Nebenwirkungen zählen unter anderem Migräne, Kopfschmerzen, Pilzinfektionen, Spannungsgefühle in den Brüsten, Zwischenblutungen, Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen und immer wieder auch – teilweise lebensgefährliche – Thrombosen. Und obwohl es bereits vier Pillengenerationen gibt, ist es nach wie vor nicht gelungen, ein Präparat ohne gravierende Nebenwirkungen zu entwickeln. Im Gegenteil: Neuere Präparate gehen sogar mit einem höheren Gesundheitsrisiko einher als so manche ältere Pillen.
Vier Generationen Antibabypille und kein Fortschritt in Sachen Thromboserisiko
Die allererste Antibabypille wurde in den USA im Jahre 1960 zugelassen – ein Jahr später eroberte das hormonelle Verhütungsmittel auch den europäischen Markt. Heute verhüten rund 100 Millionen Frauen weltweit mit der Pille, in Deutschland und in der Schweiz schluckt sie jede zweite Frau.
Abgesehen von der Minipille, die östrogenfrei ist, enthalten Antibabypillen künstliche Östrogene und Gestagene, also jene zwei Hormone, die auch auf natürliche Weise im Körper…
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